Crossover ist noch nicht tot? Jedenfalls überrascht
Roadrunner mit dem dritten Album der New Jersey Erfolgsband E. Town
Concrete, die hierzulande gänzlich unbekannt sind. „The
Renaissance“ ist weicher geworden als die Vorgänger,
teilweise warten sogar NewMetal Melodien auf, glücklicherweise
behalten aber Hardcore und Crossover im großen und ganzen
die Oberhand. Oldschool ist hier immer noch ein Wort mit Bedeutung,
zumindest auf den meisten Tracks wie „More than incredible“.
Andererseits präsentiert man sich auch durchaus partymäßig
aufgelegt, so auf „Let’s go“. Alte Fans mögen
da schimpfen, aber wie viel Bands der Sorte E. Town Concrete gibt
es überhaupt noch? Das muss man ihnen zugute halten ebenso
wie, dass die neuen Elemente interessante und erfrischende Anwechslung
bringen. Eine Überraschung ist auch „Battle Lines“,
auf dem Jamey Jasta (Hatebreed) und Cristian Machado (Ill Nino)
E. Town Shouter Anthony Martini unterstützen. Insgesamt ist
„The Renaissance“ kein Meilenstein, aber durchgängig
überzeugendes Handwerk. Wertung 7/10.