Auch mit seinem dritten Album zeigt Eric Sardinas
dass er den Spirit hat. Mit Unterstützung von Paul Loranger
am Bass und Mike Dupke, dem Drummer, geht der Delta Rocker aber
stärker in Richtung back to the roots, zum eigentlich Essentiellen.
„Black Pearls“ liefert mehr reinen Blues, mehr Soul.
Der Sound klingt ungeschliffen und roh, nichts wurde hier verstellt,
alles ursprünglich und authentisch gelassen. Als Produzent
zeichnete sich hier Eddie Kramer verantwortlich, eine überzeugende
Leistung. Neben Sardinas griffigem Gitarrenspiel müssen leider
aber auch Abstriche gemacht werden. Das Songwriting ist gut strukturiert
und abwechslungsreich, wirklich fesselnde Akzente setzen aber nur
wenige Songs wie „Bittersweet“. Der Rest plätschert
so ein bisschen vor sich hin wie auch einer langen Trucker Fahrt
in the Deep South. Vielleicht ist dies ja auch gewollt – jedenfalls
verdient das Album in stilistischer Hinsicht Bestnoten, da kann
man über das Andere hinwegsehen. Wertung 7/10.