Nachdem ihre EP „Divided by Numbers“ schon wie eine Bombe eingeschlagen ist, war klar, dass auch das Debütalbum von End Of April mehr als eine Durchschnittssache werden würde. Die Band ist 1999 aus Mitgliedern von Headcrash und Spermbirds hervorgegangen. Crossover haben sie sich jetzt unter dem Namen End Of April zwar nicht mehr auf die Fahnen geschrieben, die Wurzeln bleiben aber deutlich hörbar und so entsteht ein Gemisch aus Metal, Punk, Hardcore und Crossover. Alte Headcrash Fans können sich aber auf jeden Fall freuen, der alte Drive und Groove, der die Band immer so auszeichnete, ist immer noch da. „If I Had A Bullet For Every One“ ist ein hartes Brett geworden, perfekt arrangiert und mit dem Crossover Spirit der 90er gewürzt. Da mag manch einer schon wieder sagen, End Of April würden altmodisch klingen, aber wie dem auch sei, das Quintett hat hier eine reife Leistung abgeliefert, die ihnen auch neue Fans bringen dürfte. Wertung 8/10.