Daniel Magg kommt aus dem kalten Friedrichshafen,
das merkt man seinem ersten Longplayer auf Compost Records aber
nicht an. Warme, fast exotische und südamerikanische Sounds
umschwirren den Hörer, housig treibend und gleichzeitig loungig
relaxt. Maggs Ziel war es, Musik mit einem hohen Energielevel zu
kreieren, das ist ihm mit „Facets“ auch gelungen. Die
11 Tracks mit Gästen wie Minus 8, Wolfgang Rüter oder
Gentlerain helfen die letzten Winterdepressionen zu vertreiben.
Dennoch ist nicht alles Gold was glänzt, und so wirkt manches
doch ein wenig unstrukturiert und will nicht richtig zünden
sondern lullt mehr ein. Insgesamt ist „Facets“ aber
trotzdem ein empfehlenswertes Album. Wertung 7/10.