2000 stand ihm eine große Karriere bevor,
eine Single sollte bei EMI veröffentlicht werden. Dazu kam
es nicht, der Vertrag wurde aufgelöst und Marco Pleil musste
wieder in Eigenregie weitermachen. Genug Erfahrung dafür hatte
er ja, von 1990 bis 1997 war er Frontmann des Frankfurter Pop-Punk-Trios
Strange. Jetzt ist er vorerst am Ziel, sein Debütalbum „Elijah“
erscheint auf seinem eigenen Label. Musikalisch ist das Werk schwer
einzuordnen, Cloudberry wandelt irgendwo zwischen 80’s und
Neuzeit ohne an irgendeiner Stelle eine eindeutige Zuordnung erkennen
zu lassen. Ein bisschen Electronic, ein bisschen Synthie und ein
bisschen Pop. Das Ganze ist recht kurzweilig, 12 Songs tummeln sich
auf knapp 30 Minuten. Trotz einiger interessanter Elemente ist „Elijah“
wohl eher ein Album für Freaks als für die normale Hörerschaft.
Wertung 6/10.