Clipper – Unintended
Poetry
One Take VÖ: 30.06.2003
Sie haben angefangen an der schönen Saar Musik
zu machen, das war 1996 aber das hört man auch noch heute.
Seit dem haben sie viel gespielt, viele Konzerte gemacht, sind viel
gereist und haben jetzt mal wieder ein Album gemacht, bei sieben
Tracks könnte man auch EP sagen. „Unintended Poetry“,
der Titel trifft die Musik schon recht gut, abgesehen davon dass
die Texte von Clipper, die aus vier Mitgliedern bestehen, meist
deutsch sind. Los geht es mit den beiden melancholischen Songs „In
Den Schlaf“ und „Nähe is King“, schöne
kleine Melodien erwarten den Hörer, tiefe Stimmungen und ein
einschmeichelnd weicher Gesang. Wahnsinn ist das. Nach einem instrumentalen
Zwischenstopp geht es dann weiter, leider aber nicht in derselben
Qualität, die zweite Hälfte der CD fällt leider deutlich
ab. Aber immerhin haben Clipper hier einen überragenden Start
hingelegt, der über den Rest hinwegtröstet. Wertung 7/10.