Ein paar Vorbemerkungen: Ich bin Clawfinger Fan
der ersten Stunde und halte deshalb immer noch eng zu ihnen, das
letzte Album „A Whole Lot Of Nothing“ gefiel mir aber
trotzdem nicht wirklich. Ferner bin ich nicht der Meinung dass Clawfinger
mit ihrem altertümlichen Crossover nicht mehr in die heutige
Zeit passen, allerdings gehören sie auch sicherlich nicht mehr
zu den Speerspitzen der Szene. Während das letzte Album sehr
elektronisch in Richtung Drum’n’Bass ausgefallen war
geht es jetzt wieder zurück zum Rock, und fast könnte
man auch meinen die vier Schweden greifen alte Heavy Metal Elemente
auf wie auf dem Opener „Zeros & Heros“. Andere Songs
wie „When Everything Crumbles“ erinnern dagegen eher
an alte Klassiker wie „Do what i say“ mit Breaks und
Singalongs. Insgesamt präsentiert das Album mit 12 Songs eine
abwechslungsreiche und überzeugende Mischung, kein Track fällt
hier unten durch. Clawfinger muss man noch nicht abschreiben. Wertung
7/10.