Dass nach dem ersten Reinfall mit Charlie’s
Angels noch einen zweiten Teil geben muss verwundert, immerhin wartet
„Full Throttle“ mit den drei Schönheiten Cameron
Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu auf. Der Soundtrack kann sich
in dieser Hinsicht auch sehen lassen, gleich der Opener bringt den
brandneuen Pink Track „Feel Good Time“. Leider will
die Produktion von William Orbit aber überhaupt nicht zu Pink
passen, weshalb man sich fragt warum dieser Song zur Single gemacht
wurde. Weniger weiblich aber dafür besser geht es weiter, Nickelback
rocken mit Kid Rock zusammen auf „Saturday Night’s Alright
(For Fighting), David Bowie spielte sein „Rebel Rebel“
nochmals ein und NAS lieferte mit Unterstützung von Pharrell
einen richtigen Burner, den man nicht verpassen sollte. Das war
es dann aber schon fast mit neu, die meisten der 14 Tracks sind
alte Kamellen. Bon Jovi dürfen ihren „Livin’ On
A Prayer“ zelebrieren, The Beach Boys feuern noch mal „Surfer
Girl“ ab, Edwyn Collins hat „A Girl Like You“,
MC Hammer darf tatsächlich sein „U Can’t Touch
This“ loswerden und Donna Summer ist immer noch auf ihrem
„Last Dance“. Wirklich befriedigend ist das nicht, darüber
können auch nicht die wenigen neuen Hochkaräter hinwegtäuschen.
Wertung 6/10.