Ein Jahr ist erst seit dem Debütalbum von Bloodflowerz
vergangen und schön steht die nächste CD in den Regalen.
Der Stil des Quartetts ist schnell erzählt, Metal und Rock
mit einem kräftigen Schuss Gothic, und – fast noch wichtiger
– einer weiblichen Sängerin. Die Songs sprechen für
Gefühl, liefern entsprechend Melodien, lassen aber trotzdem
den richtigen Drive nicht vermissen. 14 Songs sind auf „7
Benedictions / 7 Maledictions“ zusammengekommen, das verrät
auch schon der Titel und propagiert eine gepolte Abwechslung. Die
lässt sich so zwar wieder finden, Langeweile kommt bei den
Bloodflowerz aber trotzdem nicht auf. Jedoch setzt die musikalische
Seite auch nicht wirklich Akzente, sie läuft wie ein Fluss
von Anfang bis Ende vor sich hin. Tragisch ist das nicht, aber eben
auch nicht besonders bemerkenswert. Wertung 6/10.