Ben Harper –
Diamonds on the inside
Virgin VÖ: 24.03.2003
Auf in das neue Ben Harper Album, jedes Mal darf
sich der Hörer auf eine unglaubliche Entdeckungsreise freuen.
So natürlich auch diesmal, der Opener „With My Own Two
Hands“ bietet Harper Gitarrenarbeit vom Feinsten und sanfte
Reggae Vibes. Seit ungefähr 10 Jahren (1993 debütierte
er mit „Welcome To The Cruel World“) schafft er es jetzt
schon den Blues auf tausend verschiedene Arten zu zelebrieren und
damit ein Publikum von jung bis alt zu begeistern, alles mit Understatement.
Der folgende Track „When it’s good“ greift jedoch
etwas höher und erinnert vom Groove und Gesang an Lenny Kravitz.
Dafür geht es dann auf dem Titelstück „Diamonds
on the inside“ wieder balladesker und einfühlsamer zur
Sache. In diesem Stil geht es weiter, das heißt in dieser
Stilvielfalt. Von verspielt bis straight, von rockend bis beruhigend.
Jedoch ist Ben Harper mit „Diamonds on the inside“ nicht
sein größter Wurf gelungen. Ohne Frage, es ist ein klasse
Album das alle Fans glücklich machen wird, aber es haben sich
auch zwei, drei schwächere Passagen eingeschlichen, die den
ungetrübten durchgängigen Hörgenuss ein wenig trüben.
Wertung 8/10.