Mit ihrem neuen Album machen die Maastrichter zwar
keinen „Change“, wagen aber den Schritt nach Amerika.
Zwar ist die Band nicht gerade für ihre Alben berühmt
geworden, umso mehr jedoch für ihre Live-Performance. Die Vorraussetzungen,
dass sich das mit dem neuen Album ändert sind zumindest gesetzt.
Aufgenommen wurde das Album in Brooklyn und produziert von Mike
Dijan von Breakdown. Und auch prominente Gäste waren dabei,
so steuerte Freddy Madball seine Stimme zu „Never let down“
bei und Billy von Madball ist auf „Let it go“ zu hören.
An der musikalischen Grundeinstellung ändert dies aber wenig,
Backfire klingen nach wie vor grundsolide, jedoch nicht allzu aufregend.
11 Songs werden 25 Minuten runtergespielt, Schwächen leisten
sich das Quartett dabei nicht, Riffs und Moshparts sitzen, die Energie
stimmt, aber der letzte Kick fehlt halt meist doch. Trotzdem können
alle Backfire Fans und alle die es werden wollen hier getrost zugreifen.
Backfire gehören auch weiterhin zu europäischen New School
Elite. Wertung 7/10.