Nach dem Tod von Drummer Chris Burleigh sind Assert
geladen wie noch nie, das hört man ihrem neuen Album „Riotous
Assembly“ an. Wieder fließen hier Trash, Punk und Hardcore
zum unverkennbaren Stil der Engländer ein, brutal und ohne
Kompromisse. Doch auch wie immer ist mit diesem Mix außerhalb
von England schwer umzugehen, nicht nur inhaltlich sondern vor allem
musikalisch. Einer Linie folgen die Songs nicht, einen Aufbau muss
man suchen. Daraus folgt das Fazit, dass der oberste Zweck von Assert
schlicht dem Aggressionsabau dient. Ob das als Beweggrund für
ein viertes Album noch reicht kann man bezweifeln, zweifelsohne
steht fest dass Assert in ihrem achten Jahr nicht mehr da stehen
wo sie mal standen. Nur wenige der 15 Tracks können mich noch
überzeugen, und das ist zu wenig. Wertung 5/10.