Er gehört zu den großen Legenden der 70er, und zu den wenigen, die sich bis heute halten konnten, wenn auch nicht mehr auf dem gleichen Level. Den ersten großen Erfolg erzielte er mit seiner Band mit dem dritten Album „Pretty For You“ 1969, danach folgten bis `74 noch viele Erfolge und einzigartige Shows. In der Folgezeit verquirlten sich jedoch die Entwicklungen, Cooper feuerte seine Band und beschäftigte sich mit seinen persönlichen Problemen. Dennoch blieb er immer am Ball und hatte auch noch im neuen Jahrtausend zwei Releases. Wer jetzt glaubt, „The Ultimate Clip Collection“ liefert eine lückenlose Dokumentation seiner Karriere, wird enttäuscht. Ein liebloses Menü wird begleitet von einer einfachen Biographie und Discographie. Neun Clips gibt es in 38 Minuten, u.a. „Poison“, „Bed Of Nails“, „Hey Stoopid“, „It’s Me“ und „Lost In America“. Nett, aber keinesfalls zwingend. Wertung 5/10.