Im August 2000 ging aus Teilen der Band The Move das Fünfer-Gespann Ablaze hevor, eine neue Rockband war geboren. Die im Durchschnitt erst 18-Jährigen gewannen kurz darauf einen Newcomer Wettbewerb und es folgten zahlreiche Gigs mit der neuen Geigerin Rosanna Gering. Jetzt liegt das neue Album „666 drinks till death“, das neben Rock’n’Roll auch viel Stoner-Rock bietet. So beginnt auch der erste Track, der Riffs im Kyuss Stil abfeuert und eine echte Bombe geworden ist. Auch der zweite Song „Germany“ überzeugt, vor allem auch durch den packenden Gesang von Frontman Paul Fiebig. Die Geige kommt dabei immer nur sehr dezent und passend zum Einsatz, mit Folk haben Ablaze nichts zu tun. Dafür wird’s wie auf „Give Up Hope“ auch mal punkig. Auf jeden Fall ist das ein richtiger Mitgröhlsong geworden. Leider können nicht alle Tracks dieses Level halten, „Truth“ z.B. wandelt etwas hilflos und ohne Ideen vor und zurück. Insgesamt jedoch ist „666 drinks till death“ ein gutes und abwechslungsreiches Album, das sehr eigenständig wirkt. Wertung 6/10.