Viu Drakh Death Riff Society
Moonstorm / EFA VÖ: 15.03.2002
Den Death Metal haben Viu Drakh noch nie neu erfunden, so auch
nicht auf ihrem neuen Album Death Riff Society. Dafür
ging es ab nach Schweden um in Malmö die Songs von Henrik Larsson
aufnehmen zu lassen, und das hat sich gelohnt. Denn Death
Riff Society lebt vor allem von seinem intensiven, brachialen
Sound. Ob Doublebass Passagen, Midtempo Wallungen, die 12 Songs
ziehen in einen tiefen Strudel. Allerdings dürfte das Album
auch nur für Fans der 1993 (unter anderem Namen) gegründeten,
deutschen Band interessant sein, Abwechslung vermisst man und zwischendurch
hätte man gerne mal andere, unterschiedliche Strukturen in
den Songs. Auch im Tempo fehlen die Variationen, immerzu im Midtempo
mitzugehen strengt an. Ausgerechnet nur die Coverversion Ace
Of Spades sticht da heraus. Aber das sind Viu Drakh, keine
Kompromisse. Wertung 6/10.