Auch mit ihrem zweiten Album setzen sich Toploader
direkt weit oben in den britischen Charts fest. Und auch wenn das
Album mit „Time Of My Life“ schwach beginnt (obwohl
dieser Song in die Charts stieg), so können Toploader im weiteren
Verlauf wieder vollauf begeistern. Die Stimme von Joseph Washbourn
fasziniert immer noch, die druckvollen Melodien erschüttern
immer noch den ganzen Körper. So hat sich im Vergleich zum
Debüt auch wenig verändert, auch wenn hinter den meisten
der 11 Songs ein neuer Produzent, George Drakoulias (Primal Scream,
Black Crowes) steckt. Abwechslung schaffen die Country Elemente,
die man zum Beispiel auf „Leave Me Be“ hört. Jedoch
ist nicht jeder Song auf „Magic Hotel“ gleich gut. Gerade
zum Ende des Albums hin hat man den Eindruck, hier finde sich manch
Lückenfüller. Ein Meisterwerk ist Toploader daher nicht
gelungen, denn die Magie fehlt meist. Wertung 6/10.