The Sheila Divine Where Have My Countrymen Gone
B-Track / Supermusic VÖ: 06.05.2002
The Sheila Divine klingt bestimmt nicht wie man das von einer Band
aus Boston erwarten würde, vermuten würde man den Wohnort
des Quartetts eher auf der britischen Insel. Früher mal bei
Roadrunner Records, haben sie jetzt ein passenderes Label gefunden,
denn mit Metal haben sie nichts zu tun. Ruhige Klänge mit viel
Melancholie und gelegentlichen Explosionen. Erinnern (aber nicht
mehr) tut das an die Manic Street Preachers, U2 oder REM. Nur hat
das Album Where Have My Countrymen Gone ein Problem,
es gibt hier nur wenige Songs die wirklich begeistern können,
so die Ballade Antidote oder Walking Dead (who
speak). Ohne Zweifel können The Sheila Divine Songs mit
viel Gefühl schreiben. Meistens wird man jedoch nur von interessanten
Arrangements umgeben, die keine Spannung aufbauen. Der monotone
Gesang von Aaron Perrino trägt zusätzlich zur Trägheit
des Albums bei. Zwischendurch gibt es auch rockige Nummern wie Sideways,
diese fällt aber dann komplett aus der Reihe. Und so hört
man sich etwas mühevoll durch die 11 Songs, die vom Klang und
den Kompositionen das Ohr erfreuen, den Geist aber einschlafen lassen.
Wertung 5/10.