Muss das sein; man kann darüber streiten. Fest
steht jedoch, ohne Frage, dass es eine besondere Auszeichnung für
eine Band ist, wenn sie mal eben ein derartiges Album aus alten
Songs aus dem Ärmel zaubern kann. 16 Songs aus den Aufnahmen
zu „Toxicity“ sind auf „Steal this album“
enthalten, die keinesfalls B-Seiten darstellen sollen. Das sind
sie auch nicht, eher kann man das neue Album als eigenständige
Ergänzung zu „Toxicity“ verstehen. Welches Album
ist also besser? Diese Frage lässt sich nicht beantworten,
fest steht jedoch, dass das neue Werk unabhängig von seiner
Entstehungsgeschichte ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause System
of a down ist, an dem man nicht vorbei kommt. Wertung 9/10.