Rose Tattoo Pain
Steamhammer / SPV VÖ: 03.06.2002
Manche Bands haben einfach ihren Zenit überschritten und merken
es nicht, und von diesen manchen gibt es viel zu viele. Da fragt
man sich auch was man mit Pain noch anfangen soll, ganz
abgesehen davon dass Rose Tattoo auf der Tour die Besucher geschwunden,
nicht mehr geh-fähig oder bereits gestorben sind. Ob die fünf
Australier aus Langeweile oder Geldmangel nochmal 16 neue Songs
auf Platte pressen mussten weiß man nicht, man weiß
aber dass es völlig überflüssig ist. Man hätte
die Mannen Pete Wells und Angry Anderson in guter Erinnerung behalten
können, aber jetzt schließen sie sich der Reihe bedauernswerter
Altlasten an. 1984 erschien ihr letztes Studio-Album Southern
Star, das Live-Album 25 To Life hätte ein
guter Schlusspunkt sein können. Nein, so wirklich schlecht
ist Pain natürlich nicht. Rose Tattoo können
ihr Instrumente noch beherrschen und das Geld reicht noch für
eine dicke Produktion. Musikalisch ist das aber so bedeutungslos,
langweilig und unspektakulär, wie es nicht schlimmer sein könnte.
Da werden höchstens noch einige Fans alter Tage im Schaukelstuhl
mitwippen. Wertung 3/10.