Das Game gehört ohne Zweifel zu meinen All-time Favourites,
der Film (mit Milla Jovovich; Das Fünfte Element) mag auch
überzeugend werden, aber solche Soundtracks sind immer eine
zweifelhafte Sache und begeistern selten wirklich, dienen sie doch
nur als Promotion-Tool. Im Fall von Resident Evil erreicht man das
Mittelmaß, mit vielen unveröffentlichten oder raren Songs
(was hier wie oft durch Remixe erreicht wird). So finden sie unter
den 20 Tracks Slipknot, Coal Chamber, Adema, Fear Factory, Static-X,
Rammstein, Depeche Mode, Ill Nino, Mudvayne, Method Man und Saliva
ein. Abgesehen davon, dass das metal-begeisterte Groupie begeistert
sein wird, fragt man sich bei der Zusammenstellung nach einem Konzept
und gerade bei Depeche Mode (nur in diesem Zusammenhang) nach einer
Daseinsberechtigung. Und auch die vier Original Score Stücke,
instrumentiert von Marilyn Manson, können keinen Begeisterungssturm
auslösen. Einzelne Songs und Remixe sind auf dem Soundtrack
sicherlich interessant, aber das reicht eben nicht für ein
ganzes Album. Kann man besitzen, muss man aber nicht. Wertung 5/10.