Das dritte Album von Quarks hätte so schön werden können,
ist es auch, fast. Trotz vieler Umstellungen ist die zarte Elektronik
von Jovanka von Willsdorf und Niels Lorenz aus Berlin dieselbe geblieben.
Den Gang zum Sony Konzern, der sich jetzt um Berlin-Electro-Pop
reißt, haben sie glücklicherweise nahezu unbeschadet
überstanden. Seit sieben Jahren wandelt das Duo bereits durch
Berlin und hinterließ dabei 1999 das vielbeachtete Album Königin.
Trigger Me Happy schließt hier mit seiner seichten
Pop Romantik an, meistens mit Erfolg. Der Opener, und gleichzeitig
Singleauskopplung, beginnt, wie man es von einem solchen erwartet,
Vergiss geht direkt ins Gehör. Im weiteren Verlauf
wird das aber nicht immer so weiter, gerade der befremdliche Mix
aus deutschem und englischem Gesang überzeugt nicht immer.
Und auch musikalische Höhepunkte vermisst man in manchem Song.
Da müssen die Songs Typically Me, Good To
Be, How Can You Say You Love Me und Wunder
die Fahne hochhalten. Das schaffen sie auch. Wertung 6/10.