Das kann man nun gar nicht einordnen! Die fünf Olympic Lifts
aus Bristol, England machen auf ihrem Debütalbum eine strange
Mischung aus Funk, Rock und HipHop Beats. So kommt der fröhlich-lockere
Opener The Chosen Few auch noch mit Raps daher. So geht
es aber überhaupt nicht weiter. Direkt danach bekommt man Blues
und Country Riffs um die Ohren, und dann plötzlich wird's doch
wieder funky und es wird gerappt. Nichts bleibt hier so wie man
es erwartet, das ist das einzig Sichere auf Do One. Wenn das
an etwas erinnert, dann an die Gorillaz. Entstanden ist das Album
auch auf diverse Art und Weise. Gesignt beim Berliner Electronic
Label Bungalow (Stereo Total, Mina), aufgenommen im Berliner HipHop
Studio Amber und gemastert von Howie Weinberg in New
York, irgendwie passt das nicht so ganz zusammen. Ebenso schwierig
wie man die Olympic Lifts einordnen kann, ebenso schwierig kann
man sie bewerten. Da ist man mal völlig begeistert, dann wieder
möchte man das Album in die Ecke schmeißen. Das variiert
nicht nur von Track zu Track (insgesamt 13), sondern auch nach der
eigenen Laune. Deshalb: Für die richtige Laune ist Do
One das richtige Album, ansonsten sollte man die Finger davon
lassen. Wertung 7/10.