Remix Alben an sich sind eh schon so eine Sache, vermessen ist
es allerdings ohne Zweifel ein solches zu machen, wenn man gerade
erst sein Debüt herausgebracht hat, egal wie erfolgreich das
war. Aber auch wenn man ohne Skepsis an das neue 20 Track Album
herangeht, gelingt keine Reanimation. Nur in Punkto Äußerlichkeiten
können Linkin Park mit einem hervorragenden Artwork wieder
punkten. Ohne Frage hat man sich für die Remixe große
Leute geholt, Jay Gordon von Orgy, Kutmasta Kurt, Pharoahe Monch,
Jubacca, Jonathan Davis und Aaron Lewis... Das Ergebnis ist jedoch
nicht mehr als konzeptloser Mischmasch, den niemand braucht und
der qualitativ unterhalb der Gürtellinie liegt. Fans sollten
bis zum richtigen Nachfolger von Hybrid Theory warten,
der gerade eingespielt wird. Mehr Worte kann und sollte man zu einer
CD wie dieser hier dann wirklich nicht verlieren. Die zwei Punkte
gibt es für Sammler und Remix Fanatiker. Wertung 2/10.