Krutch Whatever it takes
I Scream Records / Cargo VÖ: 04.02.2002
Wie auch immer man das neue Krutch Album verstehen kann, mögen
wir hier nicht diskutieren, ebenso wie man die amerikanische Flagge
und die Widmung des Albums an die Opfer des 11. September deuten
soll. So sollte wohl jeder selber entscheiden was er von den nicht
sehr konkreten Inhalten hält. Während die Band sich in
Amerika schon eine feste Fanbase erspielt hat, ist der Bekanntheitsgrad
bei uns noch recht dürftig, was sich aber mit diesem Debüt
bei I Scream Records ändern dürfte. Musikalisch präsentiert
sich der Fünfer wieder sehr solide, Metal und Toughguy Hardcore
schließen dabei Melodien und ruhigere Parts nicht aus, wie
die Akustik Songs z.B. I'll Wait beweisen. Hauptsächlich
präsentiert sich das 13 Track Album aber eindeutig aggressiv
mit brachialen Gitarren und durchgängig druckvoll professionellem
Sound. Tempo-Wechsel beherrschen Krutch dabei perfekt, und so wird
die Platte mit langsamen Gesangs- und ultraschnellen Moshparts zu
einer stets abwechslungsreichen Sache. Mit Whatever it takes
hat die Band ein Album geschaffen, das ein grandioses Songwriting
zeigt, sich andererseits inhaltlich denkwürdig präsentiert,
aber das werden andere bestimmt anders sehen. Wertung 7/10.