Mit ihrem Debütalbum setzten JJ72 aus Dublin
die Erwartungen direkt sehr hoch, so dass es jetzt schwierig ist,
daran anzuknüpfen. Dass das Trio will, ist klar. Und deshalb
heult Mark Greaney seinen strangen Sirenen-Gesang immer noch so
runter wie früher. Und auch sonst hat sich wenig im JJ72 Lager
geändert. Was auch heißt, dass die musikalischen Arrangements
nicht immer glänzen und deshalb von theatralischem Spektakel
überlagert werden. Und das kann man eben gut oder schlecht
finden. Fakt ist und bleibt aber, dass JJ72 die Nummer 1 in Sachen
Präsentation sind, musikalisch gibt es in diesem Genre jedoch
eine ganze Reihe besserer Bands. Aber daran muss man ja nicht glauben.
Wertung 6/10.