Hatebreed –
Perseverance
Universal Records VÖ: 04.11.2002
Dass Hatebreed die neue, große Hoffnung des
Hardcore sind, ist nicht erst seit kurzem bekannt. Dennoch untermauern
sie ihren Status mit ihrem zweiten Album, das hardcore-untypisch
auf dem Weltkonzern Universal erscheint, nochmals. Bereits vor sieben
Jahren begann das Quintett die Szene aufzurollen, damals noch in
Connecticut. Diese lokal begrenzte Ausbreitung hielt jedoch nicht
lange an, schon bald hörte die ganze Welt über Victory
von Hatebreed. Erstaunlich ist, dass trotz der neuen Strukturen
und des neuen Deals, niemand der Band den Sellout vorwirft, die
16 neuen Tracks lassen dazu aber auch gar keine Chance. Mit „Perseverance“
rollen Hatebreed das Hardcore Feld systematisch auf, und leisten
sich dabei keine Kompromisse. Schwachstellen wird man vergebens
suchen, musikalisch und inhaltlich ist die Band um Shouter Jamey
Jasta vielen um eine Wellenlänge voraus. Und so bleibt auch
nicht mehr zu sagen, als dass dieses Album Pflichtprogramm ist,
ohne wenn und aber. Wertung 9/10.