Komische Geschichten werden um Fozzy herum verbreitet. Interessant
ist nur, dass die Band aus den Trümmern von Stuck Mojo entstanden
sein soll (zumindest steht Rich Ward hier an der Gitarre, der hat
aber auch seine neue Band Sick Speed) und WWF-Star Chris Jericho
am Mikrofon steht. Jedenfalls haben sich Fozzy zur Aufgabe gemacht,
den Heavy Metal in dieses Jahrtausend zu bringen, und das gelingt
ihnen überraschend gut. Denn mag man das ganze auch eher belächeln
und für einen Gag halten, musikalisch hat die Band mit Happenstance
ein ordentliches Brett vorgelegt. Den Innovations-Award wird man
mit den 11 Songs wohl kaum gewinnen, aber das ist mit Sicherheit
auch nicht das Ziel. Fett produziert, hart und kraftvoll sind die
Begriffe, die dieses Album auszeichnen. Nur so richtig Retro wirkt
das alles nicht, eher haben wir es mit einem verdammt modernen Heavy
Metal Projekt zu tun. Wertung 7/10.