Five Pointe O Untitled
Roadrunner Records VÖ: 08.04.2002
Das Roadrunner Debütalbum von Five Pointe O aus Chicago erinnert
an viele Styles, aber an keinen bestimmten. So mischt das Sextett
New Metal, Industrial und frühen Crossover. Die Elemente sind
gut gewählt, das Rezept aber nicht. So leidet Untitled
vor allem an seinem einfallslosen Songwriting. Während einige
Songs noch gut umgesetzt sind, wie Art Of Cope, vertreiben
andere (Freedom?) den Hörer mit ihrem brachialen Matsch.
Nichts Ganzes und nichts Halbes ist das, was Five Pointe O hier
gemacht haben. Aus den 11 Songs kann man sich höchstens einzelne
rauspicken, geschlossen kann man das Album nicht hören. Trotzdem,
die Ansätze sind schön, und rein technisch auch gut umgesetzt.
Am Ende liegt die Vermutung nahe, da es sich hier noch um die jugendliche
Ergüsse von 20-Jährigen handelt, dass sie sich mit der
Zeit von ihren Vorbildern lösen könnten und ihren eigenen
Stil finden. Wertung 5/10.