Wie soll man Fermin Muguruza einordnen? 1963 im
Baskenland geboren war er zuerst in Punkbands als Stimme aller Unterdrückten
auf der Welt aktiv. An letzterem hat sich bis heute nichts geändert,
musikalisch liegt er heute aber mehr im Bereich von Worldmusic,
Dub und Reggae, um einen kurzen Abriss seiner History zu geben.
Ohne Zweifel kann Fermin Muguruza zu den wichtigsten Musikern seines
Genres gezählt werden, und auch mit einer mehr als zehnköpfigen
Band zusammen liefert er auf „In-komunikazioa“ wieder
ein wichtiges Werk ab, inhaltlich schwer und bedeutend, musikalisch
locker und leicht. Die zehn Songs gehen sofort unter die Haut und
bewegen, auch wenn man die Texte nicht verstehen sollte (allerdings
sind die Texte im Booklet mehrsprachig abgedruckt, auch in Englisch).
Auch wenn das Album insgesamt recht melancholisch ist, so überwiegt
doch eine positive Grundstimmung und Atmosphäre. Wer hier vorbeigeht,
ist selber schuld. www.muguruzafm.com.
Wertung 9/10.