Drowning Pool Sinner
Epic / Sony Music VÖ: 25.02.2002
Drowning Pool konzentrieren sich auf ihre Musik, und das zeigen
sie. Denn Cover und Booklet sind dunkel und schlicht gehalten, nur
ein Photo zeigt die Band aus Dallas. Und so wird es eigentlich erst
beim Hören klar, dass es sich hier um üblichen New Metal
handelt, der vielleicht eine Nummer härter und dunkler als
der Durchschnitt ausgefallen ist. So erinnert Drowning an Pool an
Machine Head und Disturbed, 11 Songs mit überwiegend schnörkelloser
Musik. Aggressives Gebrüll bestimmt das Geschehen, unterbrochen
von melancholischem Gesang in den Hooklines, dazu viele Moshparts.
Dieses Bild zieht sich durch jeden Song und nur kleine Details im
Sound halten das Album interessant. Ansonsten wird nämlich
wenig außerhalb des Durchschnitts geboten, die Band zeigt
sich nicht eigenständig genug. Songs wie Reminded
heben das Niveau, sind aber die Ausnahme. Wer ein düsteres
und hartes New Metal Album haben will ist hier dennoch richtig.
Wertung 6/10.