Nachdem mit Murderdolls und Stone Sour bereits zwei
Slipknots mehr oder weniger erfolgreich durchgestartet sind, scheint
sich auch der Clown, #6, gedacht zu haben, die Bandpause musikalisch
zu nutzen. Und während die beiden anderen Bands musikalisch
von Slipknot wegdriften, so liefern Downthesun schon fast eine Soundkopie
ab. Das liegt aber bestimmt nicht an den Drums, denn die bearbeitet
der Clown hier nicht, sondern nennt sich Satone und singt. Ansonsten
spulen sich die 12 Songs der sechsköpfigen Songs recht unspektakulär
ab. Ein bisschen mehr Elektronik, ein bisschen weniger Tempo, alle
Slipknot Fans dürfen hier ohne Bedenken zugreifen, was ja bei
den bei den anderen Slipknot Ausläufern nicht der Fall war.
Fraglich bleibt nur, ob man sich in einiger Zeit noch an Downthesun
erinnern wird. Denn wie bei vielen New Metal Alben der letzten Zeit
gilt hier, dass die technische Umsetzung und Produktion makellos
ist, es aber an inhaltlichen Aspekten mangelt. Als Übergangslösung
reicht das und macht uns glücklich. Wertung 6/10.