Def Cut könnte man mittlerweile fast mit Tomekk vergleichen,
ist er doch in seinem Revier der Breakbeats international vertreten.
Ob Osteuropa, USA, Japan oder die Fiji Inseln, die Platten des Baslers
kann man überall erwerben. 1996 startete er mit seiner ersten
Maxi um jetzt bereits sein zweites Album vorzulegen. In erster Linie
wird auch dieses wieder Breaker und DJ's ansprechen, denn vom klassischen
Rap-Beat ist Def Cut weit entfernt. Statt dessen arbeitet er mit
elektrisierenden Elementen zwischen Funk und auch mal Rock. Bei
Tracks wie I Can't Stop hat man auch den Eindruck, dass
das Album stark auf Clubs ausgelegt ist, tanzbar und schon fast
trancig. Insgesamt schafft Def Cut auf den Tracks so viel Abwechslung
und ein Feuerwerk an Beats. Das Wichtigste: Street Level
wirkt durchgängig spannend aber dennoch sehr ausgewogen und
reif. Auch wenn es hier keine Überraschungen gibt, die Erwartungen
erfüllt Def Cut allemal und macht so sein zweites Album zum
Pflichtwerk für B-Boys, nicht nur. Nicht zu verachten ist auch
das schöne Artwork der Doppel-LP. Wertung 8/10.