French House hatte schon immer seine Vertreter, welche die Welt
regierten, und so werden jetzt auch die Dax Riders ins Rennen geschickt.
Cedric Azencoth, Nicholas Berger-Vachon und Olivier Ruel aus Paris
verbinden 80's Synthie Sounds mit Elektro-Funk und knallenden französischen
Bässen. So wandeln die 14 Tracks zwischen Retro-Feeling und
moderner Club Atmosphäre, wobei sich der Sex-Appeal von selbst
versteht. Allerdings hat die Retro-Lastigkeit auch ihre Nachteile,
denn Melodien und Hooks klingen bekannt, die Dax Riders haben sich
hier einiges zusammengeklaut. Nun hat das Trio das überzeugend
getan, überflüssig wirkt kein Track auf Backintown,
das Hitpotenzial ist hier garantiert. Auch die Aneinanderreihung
der Songs funktioniert perfekt, ist mitreißend und elektrifizierend.
Die Dax Riders haben eine verdammt gute Suppe gekocht, auch wenn
die Zutaten schon bekannt sind. Nur bleibt ein schaler Nachgeschmack.
Denn leider klingt Backintown insgesamt zu berechnet,
womit auch die überraschenden Momente fehlen; was den Spaß
an der Platte aber nicht verdirbt. Wertung 7/10.