Langsam entwickeln sich Coal Chamber weiter Stück für
Stück. Der Erfolg war schon da, jetzt versucht man im Lager
der Los Angeles Dark-NewMetaller eine musikalische Basis zu legen
und feilt am Songwriting. Und das mit neuer Besetzung, Rayna Foss-Rose
kümmert sich ab sofort um ihr Kindchen und dafür bringt
jetzt Nadja Peulen den Bass zum Schwingen. Dark Days
dürfte auch wieder voll einschlagen, geht es doch runter wie
Schmieröl und ist dennoch noch so zornig und aggressiv wie
das erste Werk. Zudem bleiben Coal Chamber bei ihrem eigenen Sound,
was sie immer noch von den vielen Mitstreitern abhebt. Im übrigen
hat das 12 Track Album aber wenig Spektakuläres zu bieten,
was aber positiv zu verstehen ist. Keine unnötigen Experimente,
nur Verbesserungen im Detail, die Band hat einfach 12 Original Coal
Chamber Songs geschrieben. Dunkler New Metal der weder zu kompliziert
noch zu glatt ist. Man darf sich also entspannt zurücklehnen
und bis zum nächsten Album warten, an Dark Days
kann man nichts aussetzen. Wertung 7/10.