Audioslave –
Audioslave
Sony Music International VÖ: 18.11.2002
Auch wenn die beiden Bands Soundgarden und Rage
against the machine nicht mehr sind, so leben sie jetzt in gewisser
Form weiter. Wobei schon bei der personellen Besetzung, einmal Soundgarden
Sänger Chris Cornell, dreimal Ratm Tom Morello, Brad Wilk und
Tim Commerford, klar ist, dass Audioslave weniger nach Soundgarden
klingen werden. Und so dominieren auch auf der Mehrheit der 14 Songs
die Rage against the machine Riffs, besser gesagt die von Tom Morello.
Trotzdem sind Audioslave weit von zornigem und explodierendem Crossover
entfernt, Chris Cornell sorgt für die melodiöse Note.
Das führt letztlich dazu, dass das neue Album weit weniger
modern wirkt, als die Soundgarden und Ratm Releases der 90er Jahre.
Abgesehen von den Morello Riffs bekommt man hier guten, alten, klassischen
Rock. Der wird ausnahmslos in seiner besten Variante praktiziert,
mit der Frage, was Audioslave 2002 wollen, wird man aber alleine
gelassen. Wertung 8/10.