American Head Charge The War Of Art
Mercury / American Recording VÖ: 21.01.2002
Ihr wollt endlich mal wieder Hardcore Sound zwischen Metal und
NewRock? Kein Problem mit dem Debüt-Album von American Head
Charge. Mit Slipknot tourten sie vor Kurzem durch unsere Hallen,
das sollte eigentlich schon einiges sagen, ebenso wie dass sie mit
immerhin 7-köpfiger Besetzung antreten. Neu ist das, was die
Band auf den 16 Songs bietet, sicherlich nicht, aber durchaus ein
gelungener Mix aus Disturbed, Cold und Slipknot. Während einige
Passagen von kompromissloser Härte und dem Gebrüll von
Martin Cock dominiert werden , bilden Breaks, Melodien und elektronische
Spielereien den Kontrast. Das ändert im Endeffekt aber leider
nichts daran, dass das von Rick Rubin produzierte Album auf modernen
NewRock Sound getrimmt ist, und so wenig Individualität zeigt.
Die musikalischen Elemente stimmen zwar, brachiale Gitarren, dampfende
Drums, Breaks, über mangelnde Abwechslung kann man sich nicht
beklagen, dennoch klingt alles wie schon x-mal bei anderen Bands
gehört. Unterm Strich bleibt The War Of Art so
ein Werk, das zwar bedingungslos rockt und Tanz&Headbanging-Flächen
füllt, aber auch nicht mehr als den Konsumfaktor erfüllt.
Wertung 6/10.