3rd Strike Lost Angel
Wea / Hollywood Records VÖ: 27.05.2002
Aus dem Drogensumpf Südkaliforniens kämpften sie sich
hoch um mit Lost Angel ein positives Zeichen zu setzen.
P.O.D. lassen grüßen? Dann doch nicht ganz, 3rd Strike
beschäftigen sich dann doch mehr mit ihr schwierigen Vergangenheit
in San Pedro und wollen nicht in das Genre New Metal gerückt
werden. Gemixt wurde das Album dann aber doch von der Nummer 1 dieses
Genres, Toby Wright. Der hat seine Aufgabe auf jeden Fall gut gemacht,
die fünfköpfige Band aber auch. Druckvoll und aggressiv
preschen die Songs mit schnellen Riffs nach vorne, unterstützt
von Shoutings, die sich in den Refrains aber immer in Gesang auflösen.
Alle 12 Songs auf Lost Angel können ohne Probleme
gefallen, auch weil sie keine Ecken und Kanten haben. Und das klingt
so mehr nach einer astreinen Studioproduktion als nach einer Band
von den kalifornischen Straßen. 3rd Strike verpassen es auf
ihrem Debüt Akzente zu setzen und gehen so leider in der Masse
unter. Da hilft auch die Black Sabbath Coverversion Paranoid
mit DJ Muggs von Cypress Hill nicht. Wertung 5/10.