Was Eminem mit D12 macht, das macht Nelly mit St. Lunatics, diese
Schlussfolgerung liegt zumindest nahe. Nelly fühlt sich nach
eigener Aussage nicht als Solokünstler, sondern nur als Schlüssel
für die restlichen Musiker aus St. Louis. Und so bringen uns
die St. Lunatics, hinter denen sich Ali, Kyjuan, Murphy Lee uns
Slo Down verbergen, ihren Südstaaten Rap. Grosse Unterschiede
gibt es im Sound aber nicht zu Nelly, und so waren Jason "Jay-E"
Epperson und seine Basement Beats Posse für die Produktion
verantwortlich, wie auch schon bei "County Grammar". Ganze
20 Tracks liefert uns die Crew, von klassischen Dirty & Smooth
South Songs bis hin zu Soul, wie mit Unterstützung von Songwriter
Brian McKnight auf "Groovin' Tonight". Insgesamt ist das
Album wenig aufregend. Was South Style Fans zumindest noch anfangs
fesselt, langweilt alle anderen mit einer unspektakulären Produktion
und sich immer gleichenden Songs. Weder Beats noch Raps weisen Höhepunkte
auf. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Durchschnittsalbum. Wertung
6/10.