Static-X sind eine Band, die mit ihrer Eigenständigkeit im New
Metal kämpfen muss. Mit "Wisconsin Death Trip" lieferten sie 1999
ein gutes Debüt ab, was ihnen viele Fans einbrachte, aber sich musikalisch
nicht abheben konnte. Mit "Machine" dürfte ihnen dieser Schritt
jetzt gelungen sein, nur leider auf Kosten von anderen Qualitäten.
Weiterentwicklung heisst bei Static-X härter zu werden, mehr Druck
und mehr Power. Keine Sekunde lässt das Quartett aus LA davon ab,
dem Hörer harte Gitarren und tiefe Drums in den Magen zu würgen.
Leider passiert dies zu Lasten der Vielseitigkeit. Lediglich "Cold"
kann sich aus diesem Schema befreien und andere Seiten aufzeigen,
die anderen Songs folgen alle der selben Linie. Ansonsten erweisen
sich Static-X sowohl als gute Songwriter, wie bei "Black And White",
als auch als schlechte. Soundmässig bleibt das Werk dagegen durchgängig
interessant, wenn auch stellenweise die Parallelen zu Fear Factory
nahe liegen. Die Fans dürften so oder so mit "Machine" voll bedient
werden, konsequent und hart werden Static-X niemanden enttäuschen.
Wer jedoch ein wirklich gutes Album sucht, wird hier nicht fündig.
Zu einseitig ist "Machine", und vielleicht auch zu sehr wie eine
Maschine. Wertung 7/10.