Das offizielle (es gab vorher ein in Eigenregie erstelltes Release)
Slipknot Debüt-Album vor zwei Jahren war die Initialzündung. In
kurzer Zeit schossen Slipknot von null auf hundert und rockten wirklich
alles was es zu rocken gab. Aber seit der letzten Tour macht sich
langsam Unmut unter den Fans auf. Was kann der Nachfolger noch schaffen,
wie kann sich Slipknots musikalische Brutalität noch steigern? Denn
ehrlich gesagt, die Slipknot Songs unterscheiden sich allesamt kaum.
Das ändert sich, wie zu erwarten war, auf "Iowa" auch nicht. Die
Songs unterscheiden sich eigentlich nur im Sound von Vorgänger.
Aber damit sind Slipknot auch eigentlich auf der sicheren Seite,
kein Fan wird enttäuscht. Auch auf den 14 neuen Songs stampfen die
9 Maskenmänner wird alles nieder. Nur eines gibt es nicht mehr,
den Knalleffekte. Vor zwei Jahren war Slipknot neu, heute ist aber
nichts mehr neu. Nur an den Details wurde geschliffen, so wurde
der CD ein edles Booklet verpasst. Slipknot sind sicherlich das
perfekteste Image und Produkt seit langem, nur die Frage ist wie
lange der Sog noch anhält, die obere Grenze ist schon voll ausgeschöpft.
Wertung 7/10.