Im "Haus No.7" fing alles an, und so leicht ist auch der Titel
des neuen Reamonn Werkes begründet. Mit "Supergirl" fing für die
fünf Schwarzwald Musiker der rasante Aufstieg an und seitdem sind
sie feste Größe, eine feste kommerzielle Größe um genau zu sein.
Denn etwas geheimnisvoll ist der Erfolg von Reamonn schon, betrachtet
man sie als reine Band. Außer der Stimme von Rea Garvey gibt es
kein tragendes Element in der Musik, die nur an spacig schnulzigen
Melodien zwischen Rock und Pop orientiert ist. Das hat sich auch
auf "Dream No. 7" nicht geändert und der Faden von eingängigen Melodien
zieht sich quer durch das Album. Sobald Reamonn sich wie auf "C
Inside" davon zurückziehen und härteren Riffs frönen merkt man auch
schon, dass das Konzept Reamonn nicht mehr aufgeht. In der Klasse
kitschiger Rockmusik sind Reamonn aber unübertroffen und Fans können
deshalb bei "Dream No. 7" seelenruhig zugreifen und werden sich
auch über die beiden Bonustracks "Saving An Angel" und "Jeanny"
freuen. Wertung 6/10.