Wenn das Album "Killer" einen Preis gewinnt, dann für
das hässlichste Booklet des Jahres. So kann man Käufer
abschrecken. Ansonsten haben Quest, außer einem komplett fehlendem
Image, gar nicht so schlechte Karten. Die Sieben aus Paderborn wissen
wo man Crossover und New Metal Elemente hernimmt, nämlich von
Limp Bizkit, Papa Roach und Crazy Town. Aber noch wichtiger, sie
wissen auch wie man diese Bands schlecht kopiert. Aber nein, ganz
so viel Kritik wollen wir dann doch nicht äußern, schließlich
bemühen sich die beiden schwarzen Rapper wirklich Englisch
zu lernen. Das Wort Nigga haben sie schon auswendig gelernt. Auch
live waren Quest schon sehr erfolgreich, denn sie waren schon mit
den grossen Stars unterwegs. Pappa Bear, Scooter, Tony Cottura,
Nana und Huppa Wuppa freuten sich schon über den Support der
finsteren Paderborner. Auftritte legten sich auch bei der Club Rotation
auf VIVA und der You 98 hin. Außerdem durften sie jetzt ihre
Beiträge zu den Filmen "Lammbock", "The Pool"
und "Zimmerspringbrunnen" machen. Am Ende der CD angekommen
schlug meine Begeisterung dann aber doch in Hass um, ein Megaherz
Rmix von "Killer" zerstörte meine Gehörgänge.
Ich wusste doch schon immer, dass aus Paderborn nur Scheiss kommen
kann! Wertung 2/10.