Es war ein langer Weg für Nina bis zu diesem ersten Album. Auf
Yo Mama tat sich jahrelang wenig, jetzt startet sie auf Motor durch.
Und mit Kritik auch aus Hamburg selbst wird dabei nicht gespart.
Vielleicht auch deshalb der Track "Scheiss drauf" auf dem von Bubblez
produzierten Album. Daneben gibt es natürlich auch die von CocaCola
Light benutzte erste Single "Doppel X Chromosom". Aber vielleicht
sollten sich die Kritiker erstmal einige Songs auf dem Album anhören,
denn "Rauchen" kann z.B. wirklich überzeugen. Hauptsächlich kickt
Nina aber smoothe Styles wie auf der Single "Quelle" mit Cecile.
Aber warum auch nicht, warum soll Nina als Frau keinen femininen
Rap liefern. Das funktioniert auch übrigens viel besser als die
etwas verkrampft wirkenden Representing-Tracks ("Input"). Hamburger
Gäste hat Nina auch dabei, Falk und Paolo 77 auf "Tritt in arsch".
Ein lockeres Album mit guten und schlechten Songs. Wäre nur schön
wenn Nina ihre Songs so auch mal live umsetzen könnte. Wertung 5/10.