"Throwing Copper" war mittlerweile schon vor langer Zeit ihr Riesending
und der internationale Durchbruch. Danach wurde es weniger spektakulär,
aber qualitativ hielten Live ihr Level. Deshalb hätte ich eine solche
Katastrophe wie "V" nicht erwartet. Schon der erste Song bereitet
mit Ohrenschmerzen und lässt mich in Sekundenschnelle weiterskippen.
In "Deep Enough" erinnert aber nur der Refrain mit zugegebenermassen
wirklich cooler Melodie an die alten Zeit, die Strophen im New Metal
Stil üben dagegen einen Brechreiz auf mich aus. Der nächste Song
klingt dann wie eine billige R.E.M. Kopie und damit ist das Album
bei mir auch schon durchgefallen. Die ein oder andere gelungene
Passage im späteren Verlauf kann mich da auch nicht mehr besänftigen.
Die Zeit für Live ist abgelaufen und nach diesem Ding hier kann
ich noch nicht mal "Throwing Copper" in wirklich guter Erinnerung
behalten. Wertung 3/10.