Mit seinem zweiten Album setzt Ferris wieder Maßstäbe
in Deutschland. Auch wenn Originalität nicht seine Stärke
ist, so ist er in Sachen Roughness nicht zu überbieten. Und
in dieser Hinsicht hat er sich auch seid "Asimetrie" gesteigert.
Nicht zuletzt wegen dem Rocktrack mit Pain in the ass (Such a Surge),
einer Kollabo wie es sie leider zu selten bei deutschen HipHop Artists
gibt. Grundsätzlich ist "Fertich!" aber für
die Liveanwendung ausgelegt, was die eingänigen Refrains nahelegen.
Die Produktion von Tobitob ist dabei auch wieder Extraklasse, und
stärker melodiebetont als noch beim Vorgänger, was zahlreiche
smoothe Songintros beweisen. Textlich hat Ferris sicherlich nicht
viel Neues zu erzählen, aber das ist hier egal. Zudem beweist
sich Stylewarz wieder als einer der herausragendsten DJ's. Trotz
der durchgängigen Power sorgt Ferris auch für genügend
Abwechslung auf den 17 Tracks, so ist man am Ende zwar fertich,
aber keineswegs gelangweilt. In jeder Hinsicht ein bislang unerreichtes
Werk. Wertung 9/10.