Dry Kill Logic - The Darker Side Of Nonsense
Roadrunner VÖ: 10.09.2001
Da soll noch jemand sagen, es würde keinen emotionsgeladenen, harten
und ehrlichen New Metal mehr geben! Dry Kill Logic aus New York
machen es mit ihrem zweiten Album vor. Die vierköpfige, 1995 gegründete
Band rockt gewaltig mit einer Mischung aus Machine Head, System
of a down und Static-X, aber durchaus mit ihrem eigenen Sound. Leider
schafft es Dry Kill Logic aber nicht, mit diesem Konzept eine ganze
Platte lang komplett zu unterhalten. Das Songwriting ist an einigen
Stellen noch zu schlicht und die Unterschiede zwischen den Songs
sind nur klein. Dazu fehlen Hits oder wirklich einprägsame Lines.
So schafft es das Album zwar, einen für einige Songs zu fesseln,
dann ist die Spannung aber weg. Lediglich zum Ende der Platte hin
häufen sich dann einige Variationen, und mit "Goodnight" legen Dry
Kill Logic noch eine beeindruckend sanfte Akustik-Ballade hin. Insoweit
weist "The Darker Side Of Nonsense" sehr gute Ansätze auf, an der
Umsetzung hapert es aber noch ein bisschen. Wer einen Nachtisch
zur kürzlich erschienenen System of a Down Platte sucht ist hier
bestens aufgehoben. Wertung 7/10.