Nachdem Bush mit "The Chemicals Between Us", dem Paradesong
von "The Science Of Things", die elektronischere Richtung
einschlugen, besinnt sich die Band auf ihrem neuen Album wieder
auf ihre alten Stärken. Damit ist aber auch der Reiz des "neuen"
Bush Sounds wieder verloren gegangen, dafür hat der Song an
sich wieder mehr Gewicht, was auch nicht negativ zu bewerten ist.
"Golden State" kommt ohne alle Spielereien aus, glänzt
dagegen jedoch mit einem kräftigen Schuss Pathos. Gavin Rossdales
Stimme bildet den Mittelpunkt in klassischen, druckvollen Alternative
Rock Songs, 12 Stück an der Zahl. Ausfälle gibt es dabei
keine, sowohl das Album, als auch jeder Song an sich, bildet eine
kompakte Einheit. Meiner Meinung nach ist "Golden State"
nicht das beste Bush Album, aber es wird sowohl die Bush Fans der
alten Generation, wie auch der neuen, zufrieden stellen. Wertung
8/10.