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Live Popkomm / 0711 Jam / Bizarre Festival News

Natürlich waren wir bei der Popkomm, Komm.Unity und Bizarre vor Ort und versorgen euch mit einem kleinen Kurzbericht ..

 


Was war die Popkomm

Vom 17.8 bis zum 19.8 war mal wieder der Ausnahmezustand in Köln, und es gibt nur eine Sache die hier größer ist als Karneval, und das ist die größte Musikmesse der Welt, die Popkomm. Daneben gibt es dann noch jedes Jahr das Ringfest, die über 400 Club Gigs, und dieses Jahr etwas außerhalb an der holländischen Grenze das Bizarre Festival. Wir waren überall und sagen euch was ging.

 

Donnerstag - Messe und 0711 Jam

Los gings bereits am Donnerstag, als die Messe ihre Pforten aufmachte. Außer einem Hund, der mit Blaulicht und Sirene auf einem akkubetriebenen Polizeiauto durch die Messe kurvte, tat sich hier aber noch nicht viel.

Abends starteten dann die ganzen Eröffnungskonzerte, die Yo Mama Posse unter falschem Namen im Stadtgarten, Pop und die Fünf Sterne beim Introducing im E-Werk und die gesamte (gut nicht ganz) deutsche HipHop Szene beim 0711 Family Jam in der LiveMusicHall.
Dort ging's bereits um 18 Uhr los, die Leute kamen aber erst langsam ab 21 Uhr und der erwartete Massenansturm wie im letzten Jahr blieb aus, damals gab es aber auch keine Konkurrenz von Yo Mama. Dafür war der Kiddie Faktor auch erfreulicherweise gering. Das Programm war mal wieder zu lange und zu anstrengend, dafür aber auch erstklassig. Square One, Lenny, Creuzfeld&Jakob, Tefla&Jaleel, David Pe, RAG, Spax, Curse und die Massiven Töne, um nur einen kleinen Auszug zu liefern.


Tefla&Jaleel


Tefla&Jaleel

Freitag - Messe, Ringfest und Regen

Am Freitag war dann der erste richtige Messetag, und wie immer viele wichtige Leute, Promis und viele (fast)nackte Frauen. Dabei ging alles eigentlich nur um's saufen, und den deutschen HipHop Boom, worüber einige Vertreter der Medien und Leute wie Strachi von 0711 auf einer Konferenz diskutierten.
Weiter ging's abends dann auf dem ersten Tag des Ringfest, bei dem nach Angaben des Veranstalters im letzten Jahr 2,5 Millionen Leute erschienen waren. Die Bands auf den zahlreichen Bühnen werden dabei von Jahr zu Jahr bekanntlich immer schlechter, und auf den Strassen findet man nur noch Tussen mit Zahnspangen von den umliegenden Dörfern, d.h. Bergheim und Wesseling.
Gegen 23 Uhr setzte dann der Regen ein, der die gesamten Strassen leerfegte und die Massen in die U-Bahnen trieb. Und unsere geplante Clubbing Tour fiel damit auch ins Wasser, somit verpassten wir Looptroop, DJ Stylewarz und 4Mille...


WON ABC Ausstellung auf der Messe
(klicke zum vergrößern)

Samstag - Bizarre

Am Samstag stand man dann vor der Qual der Wahl, Messe, Ringfest oder
Bizarre. Letztendlich viel die Wahl auf's Bizarre, weil's in Köln eh wieder am regnen war, und der Samstag der beste Tag des Bizarre war und mit einigen guten Bands aufwarten konnte. Nach einer guten Stunde Fahrt kam man dann auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Weeze an. Der Butzweilerhof in Köln stand leider nicht mehr zu Verfügung, weil Köln als Medienstadt halt boomt und RTL mehr Platz braucht. War aber gar nicht so schlimm, denn das neue Gelände war der Hammer. Sieht man von dem riesigen Parkplatz ab, und dem damit verbunden Fußmarsch von einer halben Stunde zum Gelände, weshalb wir die Deftones verpassten.
Während am Butzweilerhof alles flach und rechteckig war, konnte man sich in Weeze gut verlaufen, alles war voller Wald und Hangars, in denen die ganzen Nebenattraktionen oder Nebenbühnen untergebracht wurden.
Das Lineup auf der Hauptbühne ließ am Samstag aber keine Zeit zum ruhen und umgucken, denn nach den Deftones gings direkt weiter mit Blink 182, welche die Menge wie erwartet zum rocken brachten und den Foo Fighters, die zwar einen soliden aber auch etwas langatmigen Gig lieferten. Dagegen sah man die Jungs von Such a Surge nur backstage rumlaufen. Die Bühne wirkte diesmal übrigens ziemlich klein und sah merkwürdig aus, was einzig daran lag, das völlig neue Boxen verwendet wurden, 75.000 Watt kamen aus den kleinen Dingern trotzdem raus. Genug Power für Limp Bizkit die kurz nach 21:00 Uhr folgten, und wohl den am heißesten erwarteten Gig ablieferten. Neben viel Feuer und Show, dem typischen Ami Gelaber und zahlreichen Coverversionen von Korn bis House of Pain gab es beim dem nur einstündigen Auftritt nicht viel zu erleben.


 

 


Sicht von den Hangarhügeln


von hinten gabs auch nicht viel zu sehen (die Foo Fighters spielen gerade)


Das übliche chillen vor der Bühne


Blink 182


Limp Bizkit


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