Die Matrix füllte sich am Abend des 4. April mit einem gemischten Publikum, das vor allem aus zwei Fraktionen bestand: Metaller und Hardcore Heads. Los ging es mit „Daath“ – alles andere als ruhig. Mit einer Mischung aus Death-, Trash- und Black-Metal gab es direkt ordentlich was auf die Ohren und die hartgesottenen Metaller in der ersten Reihe begannen mit wildem Headbangen. Das restliche Publikum konnte jedoch noch nicht in Bewegung gebracht werden.
Anschließend folgte die Combo Despised Icon aus Montreal und lieferte Death Core/Metal ab. Man konnte es ihren Gesichtsausdrücken entnehmen, dass sie ihre Aggressionen zutiefst mit den Liedern und der Bühnenshow auslebten. Trotzdem war auch hier das Publikum noch nicht so richtig heiß.
Beim anschließenden Auftritt von Job For A Cowboy konnte man hingegen neben den Headbangern auch die ersten Bewegungen der Violent Dancer zum schnellen und aggressiven Death Metal im Pit erahnen. Neben alten Stücken präsentierten sie auch einige Songs des bald erscheinenden Albums "Genesis".
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Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Soundcheck und einer immer ungeduldiger werdenden Menge, ließen Unearth keine Zeit mehr zum Luft holen. Massenweise wurde das Publikum auf die Bühne gezogen, um dann in Crowdsurfer-Manier abzutauchen. Ab und an verschlug es Gitarrist Ken Susi in Richtung Wand, welche er immer wieder hoch lief oder sich wie ein Gummiball an ihr abstieß. Die Fünf aus Massachusetts spielten vor allem Songs von ihrem neuen Album „In The Eyes Of Fire“. Das Publikum verließ erst nach etlichen Circles und wilden Violent Dancer Pits sichtlich erschöpft und zufrieden die Matrix Richtung Heimat.