Der Abend des 17. Mai in der Kölner Live Music Hall begann mit einem eher noch unbekannten Namen: Pin Boys. Diese beweisen sich in Köln zwar bereits als Vorband von Incubus vor einigen Monaten, konnten das größtenteils auf Ska gerichtete Publikum mit ihren emotionalen Texten und trotz großer Verausgabung nicht sonderlich begeistern. Ganz im Gegensatz dazu die zweite Band „Army Of Freshmen“, diese begeisterte bereits durch die Ausstrahlung des Frontsängers Chris, welcher sich sichtlich total freute hier zu sein und auf der Bühne herum sprang wie ein Hamster dem man Kaffe gegeben hat. Dabei suchte er ständig den Kontakt zu den Zuschauern. Neben der schwungvollen Konstellation aus Rock und Pop-Punk blieb der Abschied in Erinnerung: Plötzlich nach dem letzten Lied bewegten sich Keyboard und Bass über den Luftweg zum Bühnenhelfer. Eine beachtliche Distanz über die Länge der gesamten Bühne, aber zielsicher geworfen und gefangen.
Schließlich fingen endlich die Umbauarbeiten zu Reel Big Fish an und die Menge wurde immer ungeduldiger. Schon bei den ersten Tönen der Band fingen die Zuschauer an zu skanken und wild zu pogen. Die ausgelassene Stimmung wurde versüßt durch T-Shirts, die in die Menge geworfen wurden, oder durch Scotts überwältigendem Talent die Zuschauer mit seiner Stimme vom Hocker zu reißen, wobei man nicht immer unterscheiden kann ob nun ein Mann oder eine Frau singt.
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Highlight und gleichzeitig der lustigste Teil der Show war als die sechs Kalifornier den Song „Beer“ mindestens ein Dutzend Mal spielten - langweilig wurde es denn noch nicht! Reel Big Fish spielte ein und das selbe Lied in allen erdenklichen Musikrichtungen, sei es nun Metal, Emo oder einfach nur Punk oder Ska. Die Musiker bewiesen ein unübertreffliches Talent dafür die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.